Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt / Psychische Belastungen in der COVID-19-Pandemie: Allgemeine Verunsicherung (Es äußern sich dazu Andreas Heinz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psycho­somatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und Dr. rer. nat. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer (BPtK)

Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt / Psychische Belastungen in der COVID-19-Pandemie: Allgemeine Verunsicherung (Es äußern sich dazu Andreas Heinz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psycho­somatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und Dr. rer. nat. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer (BPtK)
Hg. v. Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt. Online verfügbar unter https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117278, 21.10.2020.
Abstract:
Je länger eine Krise andauert und Menschen psychischen Belastungen ausge­setzt sind, desto eher sind die Selbstheilungskräfte überfordert und es kann zu psychi­schen Störungen kommen“ … Aktuelle Studien zeigen, dass vor allem ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Frauen, Ärzte und Pflegekräfte sowie COVID-19-Patienten und ihre Angehörigen besonders psy­chisch belastet sind. Experten fordern, gegen zu steuern.
Standorte:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117278
und
https://www.aerzteblatt.de/archiv/216384/Psychische-Belastungen-in-der-COVID-19-Pandemie-Allgemeine-Verunsicherung
Copyright: Deutscher Ärzteverlag GmbH, Redaktion Deutsches Ärzteblatt
Quelle der Titeldaten:
http://www.aerzteblatt.de


Darüber berichtete auch Corona Transition:
Soziale Distanz führt zu nachhaltigen psychischen Störungen | Corona Transition.
Online verfügbar unter https://corona-transition.org/soziale-distanz-fuhrt-zu-nachhaltigen-psychischen-storungen, 22.10.2020.

Anmerkung: Die heuchlerische „Gesundheitsfürsorge“ während der angeblichen Bemühung, die angebliche Pandemie einzudämmen

Rubikon, Daniela Prousa: Die Selbst-Verletzung. Eine Studie über die seelischen Schäden durch den Mund-Nasen-Schutz belegt dessen traumatisierende Wirkung.

Rubikon, Daniela Prousa, Die Selbst-Verletzung. Eine Studie über die seelischen Schäden durch den Mund-Nasen-Schutz belegt dessen traumatisierende Wirkung.
Online verfügbar unter https://www.rubikon.news/artikel/die-selbst-verletzung, 01.08.2020.

So mancher findet die Corona-Masken zwar lästig, argumentiert aber, sie könnten schließlich nichts schaden. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Natürlich sind die Reaktionen auf das Leben mit einer verdeckten unteren Gesichtshälfte individuell verschieden. Einige fühlen sich geschützt. Eine umfangreiche von der Autorin geleitete Untersuchung offenbart jedoch auch beträchtliche Schattenseiten des Maskenzwangs. Menschen zeigen negative körperliche Reaktionen wie Atemnot, fühlen sich bedrängt, gedemütigt, ihres Selbstbestimmungsrechts beraubt. Damit verbunden auch Gefühle des Zorns, die unterdrückt und somit in eher depressiver Weise verarbeitet werden. Nicht zuletzt ist auch ein „Maskenvermeidungsverhalten“ festzustellen. Gerade sensible und kritische Menschen gehen möglichst nicht mehr an Orte, wo Maskenzwang herrscht und fühlen sich so vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit müssen diese Ergebnisse dringend in die Überlegungen der Politik miteinbezogen werden. Alles andere wäre faktenblinde Sturheit und hätte mit Gesundheitsfürsorge nichts mehr zu tun.

Als von diesen Ergebnissen — speziell den bereits eingetretenen Folgen — erschrockene Leiterin dieser Studie beschreite ich jetzt den Rechtsweg, um diese sehr zeitnahe Verhältnismäßigkeitsprüfung zu bewirken. Wenn es sein muss bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Diese Klage sucht noch finanzielle Unterstützung

Zum Artikel: https://www.rubikon.news/artikel/die-selbst-verletzung

Studie: http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.3135

Prousa, Daniela / Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen.

Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen.
Unter Mitarbeit von Leibniz Institut Für Psychologische Information Und Dokumentation. Online verfügbar unter https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751, zuletzt geprüft am 20.07.2020.

Diese deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Basis der Datenerhebung war der spezifisch konstruierte, reliable Fragebogen „FPPBM“ mit 35 Items. Insbesondere mehrere Fragen mit völlig freien Antwortmöglichkeiten (hunderte anonymisierter Original-Antworten: Anhang 4!) verleihen eine besondere Validität. Die populationsbeschreibende Untersuchung operiert statistisch vor allem mit dem erwartungstreuen, konsistenten, effizienten und suffizienten Schätzer P (Prozentwert) und konfidenzintervall-basierten Aussagen über die Grundgesamtheit: die sich durch die aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen nennenswert belastet erlebenden Menschen. Als in den Rahmen der Attributionstheorie und des biopsychologischen Modells einordnebares Ergebnis steht zum einen der statistisch signifikante Zusammenhang eines solchen Belastungsempfindens mit den Merkmalen „hohes Gesundheitsbewusstsein“, „hohe kritische Geisteshaltung“, „sehr geringe Erkrankungsangst“ und „Hochsensibilität/Hochsensitivität“. Zum anderen hat „die Maske“ das Potenzial, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren. Depressives Selbsterleben wird hingegen weniger direkt ausgelöst/verstärkt, sondern über ein als beeinträchtigt erlebtes Selbst- und Körperempfinden. Allgemeiner „Corona-Stress“ hingegen löst häufiger direkt depressives Erleben statt Aggression aus bzw. verstärkt dies. Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.

Standorte:
Prousa 2020 – Studie zu psychischen und psychovegetativen.pdf
https://doi.org/10.23668/PSYCHARCHIVES.3135
https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751